Helmi for President! So geht Präventionsarbeit für mehr Kindersicherheit.

Shownotes

2024 ist das Jahr der Kindersicherheit – unser Juni-Podcast steht daher ganz im Zeichen des sicheren Großwerdens. Welche gezielten Maßnahmen im Haushalt, im Straßenverkehr, in der Freizeit und beim Sport können Kindern ein sicheres Aufwachsen ermöglichen? Was müssen junge Eltern, Großeltern, Erziehungsberechtige und Pädagog*innen wissen? Die neue KFV-App HOPPALA ist eine hilfreiche Begleitung durch eine sichere Kindheit. Mehr über die innovative, mitwachsende Service-App und weitere kreative KFV-Aktionen für mehr Kindersicherheit berichtet Studiogast Mag. Christoph Feymann, Leiter der KFV-Kommunikation. Ja, und Helmi kommt natürlich auch noch zu Wort … Ohren auf!

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Helmi-Refrain: „Augen auf, Ohren auf, Helmi ist da!“

Sabine Kaulich: Jö, wie schön, der Helmi ist da.

Christian Kräutler: Ja Sabine, der Helmi sagt heute auch bei uns einmal hallo. Der Helmi ist nämlich der Botschafter der Kindersicherheit.

Sabine Kaulich: Ja du und mit dem Helmi sind schon sehr viele Kinder groß geworden.

Christian Kräutler: Ja stimmt Sabine, der Helmi ist ja immer im Einsatz, insbesondere nämlich im heurigen Jahr. 2024 ist nämlich das Jahr der Kindersicherheit. Und wie wir alle wissen, Kindersicherheit braucht ja gezielte Präventionsarbeit. Und da wollen wir euch ein bisschen unterstützen, indem wir euch Informationen geben, Wissensvermittlung ist natürlich wichtig und letztendlich geht es um Bewusstseinsbildung, damit wir alle sicherer unterwegs sind. Und ganz wichtig ist die Zusammenarbeit mit ganz, ganz vielen Partnern. Allein kann man Sicherheit meistens nicht umsetzen.

Sabine Kaulich: Ja, das stimmt, Christian. Für sehr viele diese Aktivitäten in der Präventionsarbeit ist aber das KFV federführend verantwortlich. Ja, und wir haben heute auch wieder einen Gast bei uns im Studio. Da kann man sagen, das ist ein Kollege und sehr guter Freund vom Helmi und einer, der uns einiges zum Thema Kindersicherheit in Österreich erzählen kann.

Christian Kräutler: Ja Sabine, also dann gehen wir's an. Liebe Hörer*innen, bleiben Sie einfach dran.

Catharina Ballan: Sicher ist sicher, der Vordenker*innen Podcast des KFV. Episode 16: Helmi for president. So geht Präventionsarbeit für mehr Kindersicherheit.

Sabine Kaulich: Hallo bei uns im Podcast Studio. Mein Name ist Sabine Kaulich. Willkommen, liebe Hörer*innen, denen das sichere Aufwachsen von Kindern am Herzen liegt. Willkommen zu diesem Special in Sachen Kindersicherheit.

Christian Kräutler: Ja, und ich bin Christian Kräutler, hallo! Zu Gast im Podcast Studio ist heute unser KFV-Kollege Christoph Feymann. Er ist Leiter der KFV Kommunikation und wird uns heute über Sicherheitsarbeit für mehr Kindersicherheit in Österreich berichten.

Sabine Kaulich: Ja, und der Helmi, der wird heute auch noch zu Wort kommen.

Christian Kräutler: Also dann, Ohren auf! Christoph und Helmi sind da.

Sabine Kaulich: Hallo Christoph, herzlich willkommen.

Christoph Feymann: Ja hallo ihr zwei, herzlichen Dank für die Einladung.

Christian Kräutler: Vielen Dank fürs Dabeisein! Wir sind schon sehr gespannt auf diesen Blick hinter die Kulissen. Heute geht es ja um ein ganz besonders wichtiges Thema, nämlich um die Sicherheit unserer Kinder.

Sabine Kaulich: Christoph, du hast ja eigene Kinder, die mittlerweile schon Teenager sind, so wie Christians Kinder und meine Mädels. Kann man sagen, dass dich die Vaterschaft ganz besonders motiviert hat, dich für mehr Kindersicherheit in Österreich einzusetzen?

Christoph Feymann: Absolut, weil ich glaube, wenn man eigene Kinder hat und im Kuratorium arbeitet, dann hat man einen ganz besonderen Bezug zur Kindersicherheit. Und es gibt ja, was ja ganz normal ist, in jedem Heranwachsen Schrecksekunden und wenn man sich die dann so Revue passieren lässt, was da schonmal beinahe passiert ist, also bei unserer Großen, wie sie drei war, ist die einfach beim Griechenland-Urlaub, ohne dass wir das eigentlich mitbekommen haben, ins Pool gefallen. Wir waren unmittelbar daneben und auf einmal haben wir es plumpsen gehört und jetzt, jahrelang später, beschäftigen wir uns genau mit diesen Phänomenen, dass einfach Kinder ins Pool fallen und es unbemerkt untergeht und das macht mich natürlich zu jemandem, der das ganz, ganz engagiert betreibt.

Sabine Kaulich: Ja, solche Schrecksekunden, das kennen wir alle. Aber es ist auch nicht gut, man muss die Kinder auch mal langsam auch ein bisschen an die Selbstständigkeit gewöhnen.

Christoph Feymann: Absolut, absolut. Also wir sagen ja auch immer: Kinder nicht unter dem Glassturz stellen, sondern ihnen so viel Freiheit wie möglich geben. Kinder müssen sich entwickeln können, dabei ist es ganz wichtig, da den Kindern auch etwas zuzutrauen, aber es ist genauso wichtig, eine Umgebung zu schaffen, damit sich die Kinder nicht schwer verletzen können oder damit nicht schwere Unfälle passieren können.

Sabine Kaulich: Ja, das ist oft leichter gesagt wie getan. Als Eltern wissen wir ja alle, das mit dem Loslassen ist gar nicht so einfach. Aber das ist einfach ein Prozess. Ein Prozess für die Kleinen, aber auch ein Prozess für die Großen. Also behüten ist wichtig, aber überbehüten eben nicht.

Christoph Feymann: Das ist ganz wichtig, da eine Balance zu finden und das klappt ja großteils, aber wir sehen es halt an den Unfallzahlen. Es klappt halt nicht immer, weil nämlich alle fünf Minuten sich ein Kind so schwer verletzt, dass es dann auch im Spital behandelt werden muss.

Christian Kräutler: Wahnsinn, du hast jetzt gerade gesagt, alle fünf Minuten, das heißt ja eigentlich, dass über den Tag gesehen, warte mal, lass mich ausrechnen, ja so 300 Kinder oder in Wirklichkeit sind das ja umgelegt 12 Schulklassen, sich so stark verletzen, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Also richtig viel und hohe Zahl.

Christoph Feymann: Und das Dramatische dabei, ungefähr alle zweieinhalb Wochen, wenn man es jetzt statistisch betrachtet, stirbt ein Kind aufgrund eines Unfalls und da sagen wir: Das muss nicht sein!

Sabine Kaulich: Also Kind sein ist eindeutig kein Kinderspiel.

Christoph Feymann: Ja, vor allem wenn man sich auch anschaut, wo die Unfälle passieren. Man denkt immer automatisch an den Straßenverkehr, weil das auch dann in den Medien meistens sehr präsent ist. Aber die meisten Kinder verunfallen in den eigenen vier Wänden, also dort, wo es vermeintlich auch am Sichersten ist.

Christian Kräutler: Aber Christoph, ab und zu passiert dir auch nur als ein kleines Hoppala, ja? Ein Kind schürft sich irgendwie das Knie auf, es gibt vielleicht einen blauen Fleck oder es ist einfach nur ein kleiner Ausrutscher.

Christoph Feymann: Absolut. Also da sind wir auch, also wir vom KFV und ich glaube auch wir drei natürlich, davon überzeugt, diese kleinen blauen Flecken und diese kleinen Kratzer, die gehören zum Großwerden dazu. Das haben wir selber alle erlebt, wir haben uns die Knie aufgeschürft, auch natürlich, wenn man Radfahren lernt, wenn man die ersten Schritte selbstständig macht, dann gehört das einfach dazu, dass man kleinere Verletzungen davontragt. Wichtig ist aber, dass man die großen Unfälle verhindert, dass man einfach sagt, okay, ich schaffe ein Umfeld für mein Kind, wo es mit diesem kleinen Hoppalas aufwachsen kann, aber dass nichts Schlimmeres passiert.

Christian Kräutler: Ja und um dieses Umfeld zu schaffen, brauchen wir natürlich ein paar Maßnahmen, die wir berücksichtigen müssen und wir haben im KFV uns einmal hingesetzt und haben so alle Maßnahmen und alle Tipps gesammelt, die es denn so gibt und die für Eltern eigentlich ganz, ganz wichtig wären, wenn sie nämlich ein gesundes und sicheres Aufwachsen für ihre Kinder versehren und fördern wollen. Und die Liste? Die ist, muss man sagen, sehr, sehr umfangreich geworden und deshalb auch schon im Vorweg einfach ein Danke und Respekt vor allen Eltern, die sich das eben auch antun, dass sie nämlich Prävention in ihren Haushalten für ihre Kinder sich überlegen und umsetzen, weil es ist viel, was man da tun muss, aber es zahlt sich aus. Es geht nämlich um die Sicherheit unserer Kinder.

Christoph Feymann: Absolut. Und vor allem, wie du richtig gesagt hast, wir haben uns mal die Themenbereiche angesehen, um was geht es und es geht natürlich um das gesamte Leben. Es geht um die Mobilität, wenn man sagt Kinder sind am Anfang passiv im Auto mit unterwegs, da geht es um die richtige Kindersicherung. Es geht dann über die eigenständige Mobilität, dass Kinder selbstständig unterwegs sind, dass sie mit dem Rad fahren. Es geht um das ganze Thema Haushalt, es geht um das Thema sicherer Sport und was bei uns im Haus ein neuer Bereich ist, es geht auch um das Thema der sicheren Internetnutzung. Das heißt wir fassen Kindersicherheit wirklich sehr, sehr breit. Und uns ist ganz, ganz wichtig, weil wir da sehen, dass da sehr, sehr viel in den letzten Jahren passiert ist, dass auch die psychische Gesundheit der Kinder unangetastet bleibt und dass man da auch entsprechende Maßnahmen eben setzt, damit sie keinen Schaden nehmen.

Sabine Kaulich: Ja, wie du jetzt schon gesagt hast, Christoph, die Gefahren verändern sich auch. Also es ist wichtig, dass man da immer am Laufenden bleibt und sich informiert, also da ist auch sehr viel Arbeit, Zeit und Wachsamkeit von Seiten der Eltern gefragt. Ja und junge Mamas und Papas müssen erst Schritt für Schritt in diese große Verantwortung hineinwachsen.

Christoph Feymann: Ja, ich glaube jeder der Kinder hat oder auch Kinder beim Aufwachsen erlebt hat, entdeckt wie schnell das dann oft geht. Auf einmal krabbelt ein Kind, auf einmal geht ein Kind, auf einmal dreht sich ein Kind um. Also das ist dann wirklich, wo man sagt, Wahnsinn, wie schnell sich ein Kind entwickelt und da ist es wichtig, dass man in der Prävention, in der Unfallvermeidung immer diesen Schritt voraus ist.

Christian Kräutler: Ja und wie wichtig uns generell dieses Kinderthema, diese Sicherheit rund um die Kinder ist, das sieht man ja auch daran, dass wir schon einen Podcast genau zum Thema Sicherheit im Haushalt gemacht haben. Der ist im März erschienen und kann natürlich auch jederzeit nachgehört werden.

Sabine Kaulich: Ja das Thema Kinder ist uns einfach ein Herzensthema ganz eindeutig und da gibt es ja wirklich wahnsinnig viele Informationen, die kann man dann eigentlich nur portionsweise weitergeben. So haben wir zum Beispiel auch in unserer dritten Podcast-Folge über das Thema Schwimmen gesprochen. Das ist wirklich ein Thema, das bei ganz vielen Eltern große Ängste hervorruft, es steht auch in jedem zweiten Garten ein Pool, ja, und die Statistik zeigt, leider gibt es in Österreich noch immer viel zu viele Kinder, die Nichtschwimmer sind oder nur sehr schlechte Schwimmer. Und da müssen wir einfach immer, immer wieder betonen, Schwimmen ist eine wichtige Überlebenstechnik.

Christoph Feymann: Ich hab vorher erwähnt, dass alle zweieinhalb Wochen ein Kind durch einen Unfall stirbt und ganz folgenschwer sind natürlich die Unfälle mit dem Thema Wasser. Und da geht es dann auch natürlich darum, dass dann Kinder lautlos ertrinken und die einzige Methode, dass man wirklich das verhindern kann, ist, dass Kinder schwimmen lernen. Man soll da rechtzeitig auch anfangen, es geht ja nicht darum, dass ein Kind sofort schwimmen lernt und kann, da braucht es körperliche Voraussetzungen, aber ein Kind soll sich an das Wasser gewöhnen. Es gibt auch Überlebenstechniken, dass ein Kind an der Oberfläche bleibt und ganz wichtig diesen Kindern es zu ermöglichen, dass sie schwimmen lernen.

Christian Kräutler: Ja, ein wichtiges Thema, Christoph, ist natürlich auch die Unfallgefahr im Auto, zumeist der Eltern oder der Großeltern dann sogar. Und da ist ganz wichtig, dass wir ein bisschen über das Thema Kindersitz auch sprechen. Den braucht man ja in Österreich, der ist gesetzlich vorgeschrieben, nämlich dann ist er vorgeschrieben, wenn das Kind zwischen 0 und 14 Jahre ist und noch nicht größer als 1,35. Dann brauch ich auf jeden Fall diesen Kindersitz. Und man darf nicht vergessen, wie früh man eigentlich dran denken muss, so was zu haben. Also zumeist, wenn ich irgendwie Frau und Kind abholen gehe aus dem Krankenhaus nach der Geburt, muss ich ja schon so eine Babyschale mit haben. Also frühzeitig an das denken und nie vergessen. Das ist einfach ein ganz wichtiger Punkt. Aber Christoph, du hast da sicher bessere Zahlen. Schauen wir uns einmal wirklich die Nutzungszahlen die aktuellen an.

Christoph Feymann: Absolut, absolut. Ich fange vielleicht wirklich mit den positiven Zahlen an. Unsere Erhebungen zeigen, dass fast 99 Prozent der Kinder gesichert sind durch einen Kindersitz. Das ist sensationell, also wirklich, das ist gut angekommen. Man muss dazusagen auch, es ist ein Vormerkdelikt im Führerschein, das ist ein Strafpunkt, wenn man das Kind nicht sichert, das hat mit Sicherheit dazu beigetragen. Was wir aber merken, ist, dass die Kinder oft falsch gesichert sind. Da gibt es ein paar Regeln, wenn man sagt, es reicht nicht nur, einen Kindersitz zu haben, sondern das Kind darf keine dicke Jacke anhaben, keinen Anorak anhaben. Es muss entsprechend wirklich der Gurt richtig sitzen, dass nicht zu viel Spielraum ist etc., also das ist auch wichtig, nicht nur einfach ein Kind reinsetzen, sondern auch entsprechend richtig sichern. Und zum Thema Kindersitz, und da hat sicher auch unsere Aktion Känguru einen Beitrag geleistet. Wir fangen mit der Bewusstseinsbildung da schon im Kindergarten an, weil die Kinder müssen ja auch lernen, warum sitze ich da auf einmal in so einem Sitz drinnen. Und diese Aktion „sicher wie in Kängurus Beutel“, das ist sozusagen die Metapher dazu zeigt den Kindern, was passiert, wenn man nicht richtig gesichert ist, dass man da einfach bei einem Aufprall rausfliegt und bei einer richtigen Sicherung bleibt man drinnen und die Erfahrung zeigt, dass die Kinder auch da ihre Eltern erziehen. Das heißt, die Kinder ermahnen ihre Eltern, weil die dann sagen, ich bring dich ja eh noch in den Kindergarten oder wir fahren ja eh nur ganz kurz. Sagt das Kind, nein, man muss sich überall anschnallen.

Christian Kräutler: Ja, also ganz erfolgreich da war natürlich auch irgendwie die Verkehrssicherheit in den letzten Jahren, dass wie wir es nämlich geschafft haben, so eine hohe Gurttragequote bei den Kindern, eine Kindersitzverwendungsquote zu erreichen mit 99 Prozent, ist glaube ich auch insofern ganz, ganz wichtig, weil wir haben ja auch Studien, die zeigen, dass das Risiko getötet zu werden, wenn ich eben keinen Kindersitz oder keinen Gurt verwende, fünfmal höher ist bei Kindern und das muss man sich mal vor Augen führen, welcher Gefahr ich einem Kind aussetze, wenn ich es einfach nicht angurte und auch auf kurzen Strecken, wenn ich nur einmal kurz einkaufen fahre oder in den Kindergarten fahre ist es einfach eine große Gefahr, wenn es nicht angegurtet ist. Christoph, du hast auch über die Mängel schon gesprochen, da gibt es einfach Dinge, die man berücksichtigen muss. Die Jacke habe ich von dir gehört, der verdrehte Gurt ist dann auch noch ein wichtiges Thema, also ich kann nicht nur nicht gurten, sondern ich kann auch falsch angurten. Und das ist auch ein Thema, wo ich natürlich eine Sicherheitslücke hätte, wenn ich das nicht richtig mache.

Sabine Kaulich: Christoph, weil du gerade die Aktionen in Kindergärten angesprochen hast, wie eben in Känguru, da muss ich sagen, also ein Dankeschön an unsere Partner, denn die Bildungseinrichtungen sind ganz wichtig für unsere Präventionsarbeit, weil wir die Kinder da gemeinschaftlich und geschlossen erreichen. Ja, und auch mit den Pädagogen, die Gespräche mit den Pädagogen, also dieser fachliche Austausch, ist ganz wichtig, weil wir erfahren dann einfach, wo Bedarf an mehr Wissen, an neuen Unterrichtsmaterialien besteht und da sage ich nur jetzt das Stichwort: Kinder, los geht's.

Christian Kräutler: Ja, Sabine. Das stimmt, das ist nämlich eine wirklich tolle Aktion. Es ist ja derzeit noch ein Pilotprojekt, das wird, glaube ich, was ich so gehört habe, im Burgenland jetzt eben auch gestartet und ich hoffe, dass es bald einmal für alle Bundesländer verfügbar ist, weil es nämlich eine Lücke schließt. Wir haben überall einen Schein, einen Führerschein, eine Radfahrprüfung, die mit dem Schein nur zu Fuß gehen bei den Kleinsten, gibt es ja nicht und da geht es einfach darum, dass wir diesen Schein einmal haben, dass wir eine Ausbildung auch für diese Gruppe haben, also eine super tolle Idee gefällt mir sehr gut.

Christoph Feymann: Die Aktion „Kinder los geht's“ ist der Fußgängerausweis für die Kinder im letzten Kindergartenjahr und uns war wichtig, dass die Kinder, wenn sie dann in die Volksschule kommen, Teile oder den Schulweg eigenständig auch zurücklegen können und dafür bekommen sie im Rahmen dieses Projektes das Rüstzeug. Auf der einen Seite bekommen sie die Information, auf was sie besonders aufpassen müssen, sie lernen die Verkehrsregeln, das erste Mal wahrscheinlich, und sie lernen auch im Tun eine Straße zu überqueren, links und rechts zu schauen, Kontakt aufzunehmen und der schönste Teil an der Aktion ist ja, wenn sie das alles geschafft haben, kommt dann der Helmi und ein Polizist in den Kindergarten und übergibt den Kinderausweis, ah, den Zu-Fuß-Geh-Ausweis.

Sabine Kaulich: Ja, also ich finde diese Aktion wirklich cool. Auch deshalb, weil die Kinder dann schon die ersten Hausübungen bekommen, die man zum Beispiel gemeinsam mit den Eltern sich einmal den eigenen, wirklich den persönlichen Schulweg mal genauer anzuschauen, also da lernt man schon sehr viel und die Eltern wissen auch nachher, mein Kind kann das, ich kann es wirklich zu Fuß gehen lassen.

Christian Kräutler: Ja mir ist bei dem Ganzen einfach noch wichtig, mal Danke auch zu sagen. Danke zu sagen, nämlich allen Pädagog*innen in den Kindergärten, die haben ja wirklich genug auch zu tun, und engagieren sich trotzdem noch für die Sicherheit, weil ohne deren Unterstützung wäre es gar nicht möglich, solche Aktionen im Kindergarten durchzuführen. Christoph, in den Volksschulen gibt es ja eine ganze Menge an Mobilitätserziehung, weil es einfach ein fixer Bestandteil auch des Lehrplans ist. Wir haben jetzt ein paar Sachen schon gehört davon. Ein bisschen problematischer wird das Ganze ja in den Mittelschulen, also wenn die Kinder schon ein bisschen älter sind, weil dort einfach keine Verpflichtung ist, Verkehrserziehung zu machen. Wir täten es uns natürlich wünschen, weil da ganz andere Risiken wieder auftauchen, weil da andere Verkehrsmittel verwendet werden, von den bereits Jugendlichen dann teilweise. Kannst du uns vielleicht ein bisschen sagen, welchen Beitrag kann denn das KFV da eigentlich leisten, dass auch die Gruppe ein bisschen mehr Sicherheit mitkriegt?

Christoph Feymann: Wie du schon erwähnt hast, mit unserem Helmi und natürlich mit allem drumherum, sind wir in der Volksschule sehr präsent. Wir sehen aber natürlich, dass das Thema Helmi für ältere Kinder, ab 8 bis 10 Jahren, dann nicht mehr so der Renner ist, und deswegen haben wir uns schon seit Jahren auch damit beschäftigt: Wie erreichen wir bis wirklich hin in die Mittelschule die Kinder auf Augenhöhe, dass die sozusagen das nicht als peinlich und irgendwie als kindisch wahrnehmen, sondern wie können wir die ganzen Verkehrsthemen wirklich Kindern und Jugendliche transportieren? Und da haben wir in den letzten Jahren die Figuren aus Risi und Ko entwickelt, das ist eine Comic-Serie, die genau dann die Themen anspricht. Ich sage auch immer zielgruppengerecht und geben damit auch den Pädagogen ein Instrument in die Hand, wo sie das Thema Verkehrserziehung, obwohl das jetzt auch garkeine Verpflichtung mehr ist, wirklich sehr, sehr lebensnahe mit den Kindern durchgehen können.

Sabine Kaulich: Christoph, wie du schon gesagt hast, die Unterlagen sind sehr praktisch für Pädagog*innen, denn sie beinhalten bereits fix-fertige Stundenbilder, die auch fächerübergreifend eingesetzt werden können. Das ist ja eine Vorgabe laut dem neuen Lehrplan. Die Unterlagen sind wirklich sehr abwechslungreich, aufbereitet. Kannst du uns ein bisschen was darüber erzählen?

Christoph Feymann: Ich glaube, es ist wichtig, dass Lernen immer Spaß macht, also es darf nie ein frontales Vorlesen sein oder in einer Stillgruppe sich damit beschäftigen, sondern natürlich altersgerecht miteinander den Stoff durchgehen, die Dinge auch ausprobieren, das heißt, es ist ja nicht nur jetzt ein Lernstoff da, es sind ja auch viele praktische Übungen dabei. Man muss mit allen Sinnen erfahren, was es bedeutet, zu spät gesehen zu werden, was bedeutet es Blickkontakt zu haben oder eben nicht, also da gibt es auch Experimente dabei und wir sind überzeugt eben, wenn das Ganze Spaß macht, dann wird es auch wirklich verinnerlicht und gelernt.

Sabine Kaulich: Also man kann sagen, Mobilitätserziehung mit Wow-Effekt.

Christian Kräutler: Ja, apropos Wow. Ab der vierten Klasse Volksschule, da ist ja das Radfahren schon ein großes Thema. Sprechen wir also noch ein bisschen über die Freiwillige Radfahrprüfung. Die Freiwillige Radfahrprüfung ist also in Wirklichkeit ein echter Meilenstein, wenn es um die Mobilität unserer Jugend geht, da ist man auch schon mal weiter unterwegs, weil das Radl einfach schneller ist, da kann man größere Strecken zurücklegen und man ist eigenständig unterwegs, was natürlich für die Kinder ganz ein wichtiges Thema ist. In der Regel bereiten sich ja die Kinder bei der freiwilligen Radfahrprüfung gemeinsam in der Schule, in der vierten Schulstufe, im Klassenverband auf diese Radfahrprüfung vor und es gibt aber auch neben der ganzen freiwilligen Radfahrprüfung die, total tolle Unterlagen hat, gibt es ein zusätzliches Material, das unter anderem eben auch von uns erstellt worden ist. Christoph, kannst du uns kurz sagen, was sind denn das für Dinge?

Christoph Feymann: Ich meine, denken wir mal ganz kurz zurück, wie wir in dem Alter waren. Ich glaube, wir sind ja nur am Rad gesessen. Das war ja sozusagen undenkbar, dass man von den Eltern auch irgendwo hingebracht worden ist, so wie es heute oft der Fall ist, also da hat ja die persönliche Mobilität mit dem Rad ganz eng verbunden. Heute ist es so, dass wir sehen, dass Kinder in den Schulen den Stoff lernen und in der Theorie, es gibt ja dann die Prüfung dazu, in der Theorie sehr gut sind. Das heißt, sie wissen alles, wie das funktioniert. Wir haben aber auch erlebt, dass die Kinder dann bei der praktischen Prüfung nicht mehr so sattelfest sind, also da wurde einfach zu wenig geübt. Und deswegen haben wir den Fokus darauf gesetzt, dass die Kinder das Radfahren üben. Und an erster Stelle stehen da die Eltern. Die Eltern, die aber noch nicht genau wissen, was muss ich jetzt einem zehnjährigen Kind beim Radfahren eigentlich beibringen? Das kann ja vielleicht eh Radfahren. Nur es kommt zu Situationen, da muss ich links abbiegen, da muss ich eine Straße überqueren, wie mache ich das richtig? Und da haben wir eine Anleitung geschaffen für die Eltern, dass man sagt, bitte Kinder radelts mit den Eltern und übt es. Dazu gibt es von Partnern des Jugendrotkreuzes fantastische Unterlagen eben natürlich auch für die Theorie und natürlich gibt es ganz, ganz viele Partner, die in die Volksschulen kommen mit Radübungsprogrammen, wo die Kinder dann auch, wie in so einem Verkehrskindergarten, ganz spezielle Situationen trainieren können und wenn die drei Bausteine passen, ich muss die Regeln kennen, ich muss geübt sein und ich muss auch die Verkehrssituationen kennen, dann werden das einfach gute Radfahrer.

Sabine Kaulich: Für mich nochmal ganz wichtig zu betonen, man darf da nichts auf die Schulen abwälzen, also das praktische Radfahren lernen, das liegt wirklich bei den Eltern. Und hier ist es ganz wichtig, dass man zuerst im verkehrsfreien Raum das Gerät, also das Fahrrad, kennenlernt und beherrschen lernt und dann erst mit dem Training im Straßenraum beginnt. Christoph, wenn wir jetzt schon beim Thema Kind und Rad sind, dann kommen wir um das Thema Radhelm nicht herum.

Christoph Feymann: Es ist, glaube ich, jetzt 13, 14 Jahre her, dass es eine Radhelm-Pflicht für Kinder bis zum 12. Lebensjahr gibt. Die Frage ist, warum muss man so etwas verpflichten? Es hat funktioniert, Gott sei Dank wurde das dann auch gesetzlich geregelt, weil die Tragequote von ungefähr zwei Drittel auf knapp 90 Prozent gestiegen ist. Da ist die Frage, warum nicht 100 Prozent? Und wir hören dann sehr oft, der Radhelm verhindert ja keinen Unfall. Das ist richtig, aber er verhindert die Unfallschwere. Und der Kopf ist einmal die empfindlichste Stelle und wenn was passiert, dann ist es immer besser, einen Helm zu tragen. Und uns ist wichtig, die Quote weiter zu steigern, dass das eine Selbstverständlichkeit wird, und da müssen sich viele Eltern an der Nase nehmen, weil das ist dann einfach ein Sinn durch Vorbild, wenn die Eltern keinen tragen, wird es natürlich eine Diskussion geben, warum das Kind einen tragen soll.

Christian Kräutler: Ja, also Helm ist, glaube ich, eine wirklich, wirklich wichtige Sache, aber es gibt natürlich auch Orte, wo man sich überlegen muss, oder wo der Helm vielleicht gar nicht so gut passt. Sabine, weißt du, was ich meine?

Sabine Kaulich: Ja, sicher! Also man kann so mit dem Radl zum Spielplatz fahren, dort muss er aber unbedingt abgenommen werden. Also beim Kraxeln und Klettern am Spielplatz hat der Radhelm nichts verloren.

Christian Kräutler: Aber ganz genau, beim Klettern auf Spielgerüsten, da stellt der Helm eben eine Strangulationsgefahr dar. Kinder können mit dem Helmriemen, der da runterhängt, an den Klettergerüsten hängen bleiben. Und da gibt es leider immer wieder Unfälle dieser Art. Also kein Helm am Kinderspielplatz. Aber beim Weg hin und überall anders sonst mit dem Radl ist er einfach ein Muss, um sicher unterwegs zu sein.

Christoph Feymann: Kinderspielplatz Christian, Stichwort Ja, auch zu diesem Thema haben wir natürlich viele, viele Tipps parat, auch an die Kinderspielplatzbetreiber was ganz wichtig ist, oder auch die Personen, die Kinder dorthin begleiten. Und alle diese Tipps, weil es ja so, so viele Themen gibt, haben wir in einer App zusammengefasst und diese App haben wir Hoppala genannt. Sabine, ich glaube, du kennst die App ja ganz besonders gut.

Sabine Kaulich: Also die Hoppala-App, na klar kenne ich die, ich finde die wunderbar.

Christian Kräutler: Und ich kenne es jetzt noch nicht so gut, wo finde ich denn die?

Sabine Kaulich: Na, Christian im Appstore natürlich. Christoph, erzähl du uns mal ein bisschen was, ein paar Details noch über die App.

Christoph Feymann: Wir haben so viel Wissen zur Kindersicherheit zusammengetragen im Laufe der Zeit und es kommt ständig Neues dazu. Und früher haben wir klassisch natürlich die verschiedenen Folder produziert, die dann sehr gut nachgefragt wurden. Und dann haben wir gesagt, Jessas, jetzt müssen wir den Folder neu auflegen, jetzt hat sich irgendwas geändert, oft eine Ö-Norm, weil die Leute, die einen Kindersitz kaufen, den Helm kaufen, möchten ja genau wissen, was muss ich da wirklich jetzt beachten, welche Möglichkeiten gibt es und die Dinge ändern sich, sie verbessern sich. Und dann haben wir gesagt, okay, jetzt sind die technischen Möglichkeiten so weit, dass wir das gesamte Wissen zu Kindern in einer App zusammenfassen. Das ist jetzt an und für sich nichts besonders. Wichtig dabei war uns aber, dass sich die App dem Kind anpasst. Das heißt, die Eltern können einfach genau einstellen, welche Themen wichtig sind, welche relevant sind für sie, wie alt das Kind ist etc. Und dann bekommt man wirklich ganz maßgeschneidert eine Liste und auch immer natürlich die Nachrichten und wird dann gedrängt, gewisse Dinge zu erledigen.

Christian Kräutler: Das heißt aber eigentlich, die App wächst so quasi mit meinem Kind mit, oder?

Christoph Feymann: Die App wächst mit und das hat natürlich ein Vierjähriger am Land, andere Bedürfnisse als ein sechs Monate altes Kind in der Wohnung und wir wollen wirklich, dass jeder die Informationen bekommt, die er braucht.

Christian Kräutler: Super, Sache!

Sabine Kaulich: Und ich finde auch der Vorteil ist, besonders für Jungeltern, man kennt das ja sicher, man steht im Geschäft und dann hat man die Qual der Wahl an Angeboten. Welche Fenstersicherung soll man kaufen? Welcher Hochstuhl ist empfehlenswert? Also da gibt es ganz viele Produktbeschreibungen die klingen alle fantastisch, aber kann man sich wirklich drauf verlassen? Oder, anderes Beispiel, das Kind steht kurz vor dem Schulbeginn und man möchte mit dem Kind den Schulweg trainieren. Was sind denn da die besten Tipps? Also und worauf es ankommt, das alles finden die Eltern mit ganz wenigen Klicks eben in der Hoppala App.

Christoph Feymann: Das ist wichtig, dass sie erstens immer dabei ist und das Smartphone das ist immer dabei. Das heißt, wenn ich in einem Geschäft bin und sage, für welchen Helm soll ich mich entscheiden? Ist der im Angebot gut oder vieles wird natürlich auch online gekauft, wo man dann die Gewissheit hat, ich kaufe das Richtige, die Farbe werden wir nicht urteilen und irgendwelche Motive, wichtig ist aber, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Und da ist es wichtig, auch in jeder Lebenssituation, deswegen wird auch die App ständig erweitert, dass in jeder Lebenssituation die Tipps parat sind.

Christian Kräutler: Aber ist da zum Beispiel auch das Thema Trampolin drin?

Christoph Feymann: Selbstverständlich, es ist alles drin.

Christian Kräutler: Na und Eislaufen, Skifahren, Surfen im Internet?

Christoph Feymann: Also bis jetzt haben wir noch jedes Thema, was angefragt wurde, in der App drinnen und wir können immer auf die App verweisen und sagen, bitte ladet die euch die runter, die kostet natürlich nichts und es sind wirklich alle, alle Themen drinnen.

Christian Kräutler: Auch Brandschutz?

Christoph Feymann: Brandschutz ist drinnen, sowieso ist ja auch, und auch ganz wichtig, über das haben wir schon gesprochen, die psychische Gesundheit, soziale Medien, der Umgang damit. Wie schütze ich mein Kind vor bestimmten Gefahren aus dem Internet, Stichwort Cyber-Grooming und so weiter. Das ist ja oft auch ein Thema, wo die Eltern gar nicht wissen, was da alles auf ein Kind zukommen kann. Das heißt, da wollen wir auch wirklich in diesen neuen Bereichen ein kompetenter Ansprechpartner sein.

Christian Kräutler: Jetzt glaube ich das, da ist wirklich alles drin.

Sabine Kaulich: Ja, und wenn wir noch beim Thema Brandschutz bleiben, also das ist mir absolut wichtig, da geht es ja auch um das Thema Rauchwarnmelder. Und diese Rauchwarnmelder sollten wirklich in jedem Kinderzimmer vorhanden sein, da gibt es sonst ganz üble Unfälle oft. Also damit schon eben die lebensgefährlichen Rauchgase frühzeitig detektiert werden, nämlich die sind schon da, bevor ein Feuer dann eigentlich ausbricht. Ja, alle diese wichtigen Sicherheitsthemen rund um Kinder von 0 bis 14 Jahren werden, also in dieser Info-App abgeeckt.

Christian Kräutler: Christoph, seit letztem Herbst gibt es ja eine ganz besondere Challenge für die Jugend in Österreich, in Deutschland und aber auch in der Schweiz, nämlich einen Wettbewerb rund um die Kindersicherheit. Komm, erzähl uns ein bisschen was drüber.

Christoph Feymann: Ihr kennt ja auch unsere beiden Wettbewerbe, den Verkehrssicherheitspreis und den Forschungspreis. Und da haben wir in den letzten Jahren gesehen, dass ganz, ganz tolle Einreichungen auch von Oberstufenschülern kommen. Das sind in der Regel berufsbildende Klassen oder auch HTLs oder auch ganz einfach Kinder in dem Alter die, Jugendliche die, einfach gute Ideen haben zum Thema Sicherheit. Und jetzt haben wir gesagt, loben wir doch bei unserem Kinderschwerpunkt da im Juni einen internationalen Wettbewerb aus, schauen wir über die Grenzen, schauen wir nach Deutschland, Schweiz. Dort haben wir Partner, mit denen wir gerne zusammenarbeiten und schauen wir, was den Kindern dort einfällt und schauen wir natürlich auch, was den Kindern in Österreich zum Thema Kindersicherheit einfällt. Und wir haben das bewusst ganz, ganz breit gefasst. Da geht es wirklich um das Thema App bis hin zu reflektierenden Gadgets, die man sich vielleicht anschaut, oder viel, viel mehr, also da gibt es kein Thema, was wir auslassen möchten.

Sabine Kaulich: Ja, und dieser Wettbewerb ging im Frühling ja ins Finale. Hat die Jury schon einen Sieger oder eine Siegerin gekürt?

Christoph Feymann: Aber dieses Geheimnis, Sabine, das müssen wir noch ein paar Tage hüten, weil es gibt dazu ja die große Preisverleihung.

Christian Kräutler: Apropos Preis. Gibt es da für den ersten Preis etwas Besonderes?

Christoph Feymann: Ja, weil uns ist dieses Engagement besonders wichtig. Das wollen wir immer vor den Vorhang holen und auch auszeichnen. Und der Gewinner dieser Schulklassen oder der Schüler bekommt 3000 Euro.

Sabine Kaulich: Sehr cool! Aber dieser Gewinn ist ja eigentlich ein Gewinn für uns alle, denn das ist ein Gewinn in Sachen Sicherheit. Also ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen den Schülern da eingefallen sind.

Christoph Feymann: Und das ist das Schöne an diesen Preisen, dass wir gute Ideen jetzt ja nicht nur aufzeigen wollen, sondern diese auch umsetzen wollen. Und es ist ja auch, wie du weißt, das Projekt „Kinder radelt“, wo die Kinder wirklich jetzt radeln, aus so einem Wettbewerb heraus entstanden.

Sabine Kaulich: So, lieber Christoph, vielen Dank für die Einblicke in die KFV-Sicherheitsarbeit und gutes Gelingen für den Tag der Kindersicherheit am 19. Juni.

Christian Kräutler: Alles Gute, Christoph. Danke für deinen Besuch bei uns im Studio.

Christoph Feymann: Ich danke euch für die Einladung und für den super Termin hier im Studio und was ich ganz herzlich auch Danke sagen möchte, ist für eure Arbeit, die ihr auch hier leistets, weil das ist ja zusätzlich zu eurer Arbeit im KFV, habt ihr euch bereit erklärt, diese Doppelmoderation zu übernehmen und wir wissen, dass das sehr, sehr gut ankommt und wir kriegen ganz, ganz tolles Feedback und da möchte ich auch noch einmal ganz, ganz herzlich Danke sagen.

Christian Kräutler: Das freut uns natürlich.

Sabine Kaulich: Ja, danke Christoph. Unser Podcasteinsatz ist ja eigentlich mehr Spaß als Stress, gell Christian?

Christian Kräutler: Ja, auf jeden Fall.

Sabine Kaulich: Wir machen es gern. Liebe Hörer und Hörerinnen, wir drei sagen Dankeschön für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit. Weitere Infos zum Thema Kindersicherheit finden Sie in unseren Podcast Show Notes und auf unserer Website www.kfv.at. Starten Sie sicher und gesund in den Sommer. Sorgen Sie mit Achtsamkeit für mehr Kindersicherheit zu Hause, auf der Straße, einfach überall.

Christian Kräutler: Denn Kinder. Kinder sind unser wertvollster Schatz. Bis zum nächsten Mal bei Sicher ist sicher. Da geht es dann um ein besonders heißes Thema, nämlich um die Grillfreuden und um die Feuergefahren, die damit einhergehen. Auf ein baldiges Wiederhören. Wir freuen uns darauf. Bleiben Sie interessiert, bleiben Sie informiert, bleiben Sie dran.

Catharina Ballan: Sie hörten Sabine Kaulich und Christian Kräutler, zwei erfahrene Präventionsfachleute des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. Zu Gast im Podcaststudio war heute Mag. Christoph Feymann, Leiter der KFV Kommunikation. Mehr Infos zum Thema dieser KFV Podcast-Episode und zu vielen weiteren wichtigen Sicherheitsthemen finden Sie auf unserer Website kfv.at. Alle KFV Podcast-Folgen sind unter kfv.at/podcast abrufbar. Abonnieren Sie Sicher ist sicher auf Spotify, Apple und Google Podcasts sowie auf allen gängigen Podcatcherplattformen und empfehlen Sie unseren Podcast weiter. Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal bei Sicher ist sicher, dem Vordenker*innenpodcasts des KFV.

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